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dimanche 23 avril 2017
   
Brèves
Mardi 21 mai - La Revue Z à Terra Nova
lundi 20 mai
Mardi 21 mai 2013 à 19h, rencontre à la Librairie Terra Nova de Toulouse avec l’équipe de la revue Z à l’occasion de la parution du dernier numéro Thessalonique & Grèce, aux éditions Agone. Après une enquête collective au nord de la Grèce, la revue Z viendra présenter son dernier numéro : Thessalonique dans la dépression européenne. Bricolages quotidiens et résistances insolvables.
Groupe de Liaison pour l’Action des Travailleurs
lundi 6 février
Le sommaire des articles de la revue Lutte de classe, publiée par le GLAT, a été largement augmenté, notamment sur la période 1971-1975. Pour tous les numéros listé, une version PDF est maintenant accessible en ligne. Bonnes lectures !
Mise à jour du catalogue du fonds documentaire
jeudi 1er septembre
Une nouvelle version mise à jour du Catalogue du Fonds Documentaire Smolny, très largement étendue (une vingtaine d’entrées supplémentaires) est en ligne ce jeudi 1er septembre 2011. Merci aux contributeurs. D’autres titres à suivre...
Ouverture des archives numériques du CERMTRI
lundi 15 août
Le CERMTRI a décidé de créer une bibliothèque numérique avec l’objectif de numériser le maximum de ses archives et de ses collections. Pour démarrer : La revue « Bulletin Communiste » (1920-1933) ; le journal « La Vérité » (1957-1958) ; la revue des « Cahiers du mouvement ouvrier » (2002-2011). Soit déjà 428 documents ce qui représente 6395 pages. Bravo pour cette excellente initiative !
Sur le Web
[infokiosques.net]
Nous nous auto-organisons et nous montons un infokiosque, une sorte de librairie alternative, indépendante. Nous discutons des publications, brochures, zines et autres textes épars qui nous semblent intéressants ou carrément nécessaires de diffuser autour de nous. Nous les rassemblons dans cet infokiosque, constituons ainsi nos ressources d’informations, et les ouvrons au maximum de gens. Nous ne sommes pas les troupes d’un parti politique, ni les citoyen-ne-s réformateurices de nos pseudo-démocraties, nous sommes des individus solidaires, qui construisons des réseaux autonomes, qui mettons nos forces et nos finesses en commun pour changer la vie et le monde.
Premiers pas sur une corde raide Montreuil (93) : concert de soutien au Rémouleur, samedi 11 octobre 2014 qcq Tout mais pas l'indifférence Crise, totalitarisme, luttes sociales et de classe en Grèce Bruxelles : programme de septembre 2014 au local Acrata
Bibliolib
Catalogue de textes d’origine libertaire ou anarchiste, sans habillage particulier (pas de commentaire, d’édition critique, de note). Les textes bruts donc avec une liste d’auteurs qui commence à être significative. Un bon point d’entrée donc pour ceux qui savent à l’avance ce qu’ils cherchent. Attention : ce site s’est fait subtilisé sa précédente adresse par un site pornographique. Notre propre lien a donc été incorrect quelque temps. Nous en sommes désolé.
Pelloutier.net
Sur l’histoire du syndicalisme révolutionnaire et de l’anarcho-syndicalisme, avec des études, documents et synthèses intéressantes sur Pelloutier, Monatte, La Vie Ouvrière (1909-1914) et sur les mouvements syndicalistes en France, Europe, USA...
Balance
Cahiers d’histoire du mouvement ouvrier international et de la Guerre d’Espagne. Nombreux articles en espagnol. Textes de Bordiga, entre autres.
Classiques des sciences sociales
Une bibliothèque numérique entièrement réalisée par des bénévoles, fondée et dirigée par Jean-Marie Tremblay, sociologue. Comprend de très nombreuses oeuvres du domaine public. La section des "auteurs classiques", en particulier, est une véritable mine, où l’on trouve Bebel, Bordiga, Boukharine, Engels, Fourier, Gramsci, Kautsky, Labriola, Lafargue, Lukacs, Luxemburg, Marx, Trotsky et bien d’autres.
LEVI Paul (1924) : Einleitung zu Rosa Luxemburg: «Einführung in die Nationalökonomie»
Einleitung zu Luxemburgs unveröffentlichtes Buch (1925)
14. März 2012 von eric

Die unvollständige Handschrift dieses Buchs war in Levis Besitz, der es 1924 in der E. Laub’schen Verlagsbuchhandlung, Berlin edierte. In seinem Vorwort, das von seiner intensiven Beschäftigung auch mit ökonomischen Fragen zeugt, versucht Levi das Buch auf die damalige Lage zu beziehen.

Diese Blätter von Rosa Luxemburg verdanken ihre Entstehung den Vorträgen, die sie an der Sozialdemokratischen Parteischule gehalten hat. Sie sind von ihr handschriftlich niedergeschrieben: der Stil aber verrät gar oft, daß es niedergeschriebene Rede ist, die hier festgehalten wurde. Das Werk ist auch nicht vollständig. Es fehlen namentlich die theoretischen Teile über Wert, Mehrwert, Profit usw., d. h. das, was im „Kapital“ von Karl Marx über die Funktion des kapitalistischen Systems dargetan ist. Es läßt sich aus dem Nachlaß nicht feststellen, worauf diese Lücken beruhen: ob darauf, daß der jähe Abschluß ihres Lebens die Verfasserin verhindert hat, das, was sie beabsichtigte, zu Ende zu bringen, ob darauf, daß die „ordnung“ hütenden Banditen, die in ihre Wohnung eindrangen, neben anderem auch die fehlenden Manuskriptteile gestohlen haben: mehr Freunde vom Stehlen als Freunde vom Gestohlenen. Der Nachlaß bietet aber sicheren Anhalt dafür, daß das Manuskript so, wie es jetzt vorliegt, nicht als fertiges gedacht war. Wir glauben trotzdem, daß die Veröffentlichung beitragen könne zu dem Erfolg, der Rosa Luxemburg vorgeschwebt hat: dem einfachen Arbeiter - nicht dem Mann -, der, von der Philosophie kommend, eine neue Welt sich ausklügelt, sondern dem, der von der Arbeit und aus der Not kommend, seine Gedanken der Frage zuwendet: woher? wozu? - diesem Arbeiter ein Leitfaden zu sein, an dem er nicht nur seine Gedanken sammelnd orientieren kann, sondern mit dem er auch ein praktisches Ziel und einen praktischen Ausweg für sich und seine Klasse finden kann. Gewiß wird auch dieser Arbeiter jener theoretischen Teile des Marxschen Systems nicht entraten können, aber gerade sie sind bereits volkstümlich, leichtverständlich dargestellt; als die Sozialdemokratie noch nicht so beladen war mit allerhand Sorgen um den Staat, entstand jene Literatur, die ja nicht nur Bildungsmittel war, sondern auch politische Kraftquelle.

Über alle diese Literatur hinaus aber glauben wir, daß auch in diesem Torso etwas Neues enthalten sei und etwas, was die gegenwärtige sozialistische Literatur noch nicht besitzt, auch nicht in den Schriften von Karl Marx. Nicht, daß Rosa Luxemburg hier unternehme, Marx zu verbessern und zum geeigneten Gebrauch zurechtzustutzen: das haben andere, theoretisch und praktisch vor ihr und nach ihr, mit diesen und jenen Mitteln versucht und immer mit gleich bleibendem Erfolg. Marx selbst aber und seine Schüler haben seine geschichtskritische Methode angewendet, immer nur auf ein gegebenes geschichtliches oder politisches Problem. Die Methode hat sie befähigt, die treibenden Kräfte jeder einzelnen Periode zu erkennen, die Wirksamkeit, die Ziele der einzelnen Klassen darzustellen, die Auseinandersetzung der einzelnen Klassen festzustellen und aus dieser kritischen Erkenntnis heraus nicht nur die persönliche Stellung zu wählen, sondern mit wissenschaftlicher Schärfe das Geschehende zu begreifen und das Kommende vorauszusehen. In diesem Sinne besitzt die sozialistische Literatur in der Tat unvergängliche Dokumente: man lese heute den „18. Brumaire“ oder die „Klassenkämpfe in Frankreich“, und man wird zugeben, daß noch nie ein Zeitschriftsteller solche Dokumente von dauerndem Wert geschaffen habe. Wir können auch, was die rein geschichtliche Betrachtung angeht, in diesem Zusammenhang an Mehrings „Lessinglegende“ erinnern.

Diese kritische Methode Marx’, so sehr sie befruchtend ist, weil sie dem Politiker Halt und Richtung gibt, ist aber nicht das eigentlich Revolutionäre der Marxschen Lehre. Wir finden, daß darüber Marx sich nirgendwo klarer ausgelassen habe als in dem Vorwort zur zweiten Auflage seines „Kapital“. Es ist eine merkwürdige Fügung, daß es Rußland war, von wo die erste „so treffende“ Schilderung dessen kam, was auch Marx als seine wirkliche Methode bezeichnet. Jener russische Aufsatz hatte in einer Würdigung des im Jahre 1867 erschienenen ersten Bandes des Kapital im Jahre 1872 zusammenfassend geschrieben:

Der wissenschaftliche Wert solcher Forschung liegt in der Aufklärung der besonderen Gesetze, welche Entstehung, Existenz, Entwicklung und Tod eines gegebenen gesellschaftlichen Organismus und seinen Ersatz durch einen anderen, höheren regeln.

Was hat, sagt Marx, der Verfasser „anders geschildert als die dialektische Methode?“ Und, indem Marx auch in diesem Vorwort es noch einmal unternimmt, die Hegelsche Methode von der Mystik zu befreien, die bei Hegel die Dialektik verdeckt, ohne sie aufzuheben, faßt er sich wie folgt zusammen:

In ihrer mystifizierten (Hegelschen) Form ward die Dialektik deutsche Mode, weil sie das Bestehende zu verklären schien. In ihrer rationellen Gestalt ist sie dem Bürgertum und seinen doktrinären Wortführern ein Ärgernis und ein Greuel, weil sie in dem positiven Verständnis des Bestehenden zugleich auch das Verständnis seiner Negation, seines notwendigen Unterganges einschließt, jede gewordene Form im Fluß der Bewegung, also auch nach ihrer vergänglichen Seite auffaßt, sich durch nichts imponieren läßt, ihrem Wesen nach kritisch und revolutionär ist.

Wir glauben, daß in diesem Sinne auch dieses letzte Werk von Rosa Luxemburg revolutionär sei und gewiß nicht in der Methode, aber in der Anwendung der Methode etwas Neues bringe. In diesem Sinne sind, glauben wir, namentlich die Ausführungen über die alten Gesellschaften, über die urkommunistischen zumal, zu werten. Für manche besorgte Gemüter hatte die Entdeckung urkommunistischer Überbleibsel in allen Weltteilen, die Entdeckung urkommunistischer Formen in einzelnen Hinterwäldern und damit die Rekonstruktion urkommunistischer Gesellschaftsformen in allen Ländern etwas Befreiendes. Es ist, auch für manche „revolutionäre“ Gemüter, doch ein beruhigendes Gefühl, auf einem Schifflein zu sitzen, das seinen Kiel lenkt nach etwas, was „schon einmal war“. Der verdammte „Sprung ins Dunkle“, Hemmung für so manchen kleingläubigen Staatsbürger, der sich in seiner Haut nicht mehr recht wohl fühlte, war damit nicht mehr vonnöten. Man konnte dem getrost sagen: Freund, du solltest ja nur so klug werden, wie deine grauen Vorfahren schon waren!

Denen, die so denken - und sie sollen nicht ausgestorben sein -, wird dieses Buch keine Stütze sein, sondern ein Hemmnis. Denn die Schrift bemüht sich eben zu beweisen, „worin der fundamentale Unterschied der sozialistischen Weltwirtschaft der Zukunft von den primitiven kommunistischen Gruppen der Urzeit besteht“. Die Schrift zeigt eben auf, wo der Punkt war, aus dem heraus der Urkommunismus mit allen Formen, die ihm folgten, der Zersetzung verfallen mußte, „weil sie in dem positiven Verständnis des Bestehenden zugleich auch das Verhältnis seiner Negation, seines notwendigen Unterganges einschließt“. Mit dem Gefasel von den „Jäger“ -, von den „Fischer“ -, von den „Hirtenvölkern“ und wie die erlauchten Divisionen und Subdivisionen alle lauten, wird aufgeräumt. Bis in die frühesten Zeiten hinein wird das Prinzip herausgeschält, das alle Gesellschaftsformen bestimmte und ihren Untergang wie ihren Aufstieg bedingte: „Die gesellschaftliche Gestaltung der Produktion, d. h. die Frage nach dem Verhältnis der Arbeitenden zu den Produktionsmitteln...“

Dieses auf die Gesamtstrecke der bewußten menschlichen Geschichte getan zu haben, jede kommende Gesellschaft aus dem Untergang der früheren heraus haben wachsen lassen: das scheint uns hier zum ersten Male unternommen; die erste Skizze einer umfassenden marxistischen Kultur- und Wirtschaftsgeschichte. Und solch ein Versuch ist nicht ohne die gegenwärtige Bedeutung, die ja Rosa Luxemburg in jeder Zeile, die sie schrieb, vor Augen schwebte. Sie sagt:

Die Entfremdung der Produktionsmittel aus den Händen der Arbeitenden in dieser oder jener Form ist die gemeinsame Grundlage aller Klassengesellschaft, weil sie die Grundbedingung jeder Ausbeutung und Klassenherrschaft ist. Von dieser wunden Stelle die Aufmerksamkeit abzulenken, sie auf alle Außerlichkeiten und Nebensächlichkeiten zu konzentrieren, ist sowohl bewußtes Streben des bürgerlichen Gelehrten, als vielmehr die instinktive Abneigung der Klasse, die er geistig repräsentiert, dagegen vom Baume der Erkenntnis die gefährliche Frucht zu kosten.

Diese Erkenntnis, in die Massen gedrungen, ist an sich etwa ein Gewinn, der an Bedeutung wächst, wenn damit zugleich der bürgerlichen Nationalökonomie als Wissenschaft die gebührende Stellung zugewiesen wird. Auch das hat Rosa Luxemburg unternommen. Das erste Kapitel der Schrift beschäftigt sich nur mit der Nationalökonomie als Wissenschaft: sie ist die Wissenschaft, die „die Gesetze der anarchischen kapitalistischen Produktionsweise aufzudecken hat“, und aus dieser Feststellung ergibt sich alles weitere. Was den Anfang dieser Wissenschaft angeht: sie „konnte offenbar nicht eher entstehen, als diese Produktionsweise selbst, nicht eher, als bis die geschichtlichen Bedingungen für die Klassenherrschaft der modernen Bourgeoisie nach und nach.... zusammengetragen waren.“ Was ihre weiteren Schicksale angeht: „Wenn die Nationalökonomie einmal eine Wissenschaft über die besonderen Gesetze des Kapitalismus darstellt, so ist ihre Existenz und Funktion offenbar an das Dasein jener geknüpft und verliert ihre Basis, sobald jene Produktionsweise aufgehört hat, zu bestehen.“ Was also das Ende der Nationalökonomie als Wissenschaft angeht: „Die Nationalökonomie als Wissenschaft hat ihre Rolle ausgespielt, sobald die anarchische Wirtschaft des Kapitalismus einer planmäßigen, von der gesamten arbeitenden Gesellschaft bewußt organisierten und geleiteten Wirtschaftsordnung Platz gemacht hat.“

Wir glauben heute schon imstande zu sein, die Richtigkeit der Diagnose wie der Prognose zu erkennen. Die nationalökonomische Wissenschaft hatte ihre Heroen am Anfang, als der Kapitalismus himmelstürmend war. Als der Kapitalismus im Zenit stand, als neue große wirtschaftliche Gesetze nicht mehr zu entdecken waren, wandte sich die Nationalökonomie der geschichtlichen Forschung zu. Der Krieg, der trotz allem der Beginn des Zusammenbruchs des Kapitalismus ist, hat auch die Nationalökonomie zum Zusammenbruch geführt. Nach vorwärts kann sie nicht mehr: jeder Schritt nach vorne würde die Nationalökonomie hinausführen über das Gebiet der bürgerlichen Gesellschaft, der sie entwachsen ist, wäre Selbstzerstörung. Die historische Forschung, reizvoll in Zeiten wirtschaftlicher Fülle und scheinbarer Ruhe, hat ihren Reiz verloren. Und so hat die Nationalökonomie in diesen katastrophalen Zeiten, in Zeiten des Zusammenbruchs ganzer Länder und fast Erdteile, sich darauf beschränkt, in irgendwelchen obskuren Studierstuben der „deutschen Jugend“ völkische Gedanken einzubleuen; während der eine die Halbwilden vom Teutoburger Walde pries, drohte der andere, mit dem Finger nach Tunis weisend, England das Karthagische Schicksal an. Die Nationalökonomie als Wissenschaft wird uns gewiß den Abschied vom Kapitalismus nicht schwer machen.

Man muß, wenn man die Zuverlässigkeit der Marxischen Methode auch für die Voraussicht der Dinge erkennen will, bedenken, daß dieses Buch von Rosa Luxemburg teils wohl vor, teils in der ersten Hälfte des Krieges geschrieben worden ist. Dann erst zeigt sich, wie richtige Voraussicht es war, was damals über die Tendenzen des Kapitalismus gesagt wurde. Das Buch konnte nur mit Zahlenmaterial der Vorkriegszeit arbeiten.

Die Vereinigten Staaten Nordamerikas, sagt die Verfasserin, bildeten erst ein agrarisches Hinterland des kapitalistischen Europa, das Rohstoffe für die englische Industrie, wie Baumwolle und Korn, lieferte, dafür Abnehmer für allerlei Industrieprodukte aus Europa war. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ersteht aber in den Vereinigten Staaten eine eigene Industrie, die nicht nur die Einfuhr aus Europa verdrängt, sondern bald in Europa selbst und in anderen Weltteilen dem europäischen Kapitalismus harte Konkurrenz bereitet.

Es hieße heute Eulen nach Athen tragen, diese Tatsache noch durch Zahlen zu erhärten.

In Indien ist dem englischen Kapitalismus gleichfalls ein gefährlicher Konkurrent entstanden in der einheimischen Textil- und sonstigen Industrie.

In der Tat: Indien hatte im Jahre 1913 an Baumwollwebereien und -spinnereien 224 mit 221 000 beschäftigten Personen, dagegen im Jahre 1923 deren 285 mit 307 000 Personen; 6 Millionen Spindeln gegenüber 6,8. Vielleicht mag dem einen oder anderen dieses Wachstum nicht einmal so enorm erscheinen; dann möge er sich vergegenwärtigen, daß der Baumwollkonsum der englischen Baumwollindustrie von 2,074 Millionen Pfund im Durchschnitt der Jahre 1911-1913 auf 1,305 Millionen Pfund im Durchschnitt der Jahre 1920-1921 zurückgegangen ist. Indien hatte 1923 ein Eisenwerk mit 21 000 Arbeitern, vor dem Kriege keines. Auch das mag nicht überwältigend sein, erhält aber seine rechte Bedeutung erst, wenn man danebenhält, daß in England die Zahl der Hochöfen von 338 im Jahre 1913 auf 200 im Jahre 1923, die Roheisenproduktion von 10 260 000 auf 4 902 000 Tonnen, dessen Export von 1 128 000 auf 651 000 Tonnen zurückgegangen ist. Das sind Zahlen, mit denen jene angedeutete Entwicklung belegt werden kann; mit anderen Zahlen für andere Länder nicht minder. Doch das ist vielleicht weniger das entscheidende. Viel mehr entscheidend ist die Konsequenz, die daraus gezogen wird. Es sind ja, wieder neu, alte Theorien aufgegangen am politischen Firmament: Von der „wirtschaftlichen Verflechtung“, die den Krieg „unwirtschaftlich“ und „unmöglich“ erscheinen lassen, von der steigenden Interessensolidarität usw.

In Wirklichkeit ist die Entwicklung umgekehrt.

Je mehr Länder eine eigene kapitalistische Industrie entwickeln, um so größer das Ausdehnungsbedürfnis und die Ausdehnungsmöglichkeit der Produktion auf der einen Seite, um so geringer im Verhältnis dazu die Ausdehnungsmöglichkeit der Marktschranken.

Das ist der Widerspruch, der den Kapitalismus treibt zu einer extensiven und einer intensiven Wirksamkeit. Zu einer intensiven: nicht nur in Deutschland, wo durch die Inflation einerseits, durch die Schwäche und Planlosigkeit der Arbeiterpolitik andererseits alle Verhältnisse gesteigert sind, muß der Kapitalismus beginnen, sich durch Vernichtung der Reste der früheren Produktionsformen Luft zu schaffen. Die Vernichtung der Mittelklassen schreitet vor, die Proletarisierung der breiten Massen wächst. In Deutschland ist in einem Jahrfünft mehr geschehen, als in vielen Jahrzehnten zuvor, und die Entwicklung hat noch keinen Stillstand genommen. Die extensive Wirksamkeit: Die Zahl der kapitalistisch noch nicht beherrschten Rohstoffquellen und Absatzmärkte ist geringer geworden, ihr Besitz daher um so wichtiger und wertvoller. Der Konkurrenzkampf um sie ist schärfer geworden. Man denke: wir sind erst sechs Jahre nach jenem schrecklichen Aderlaß für die Menschheit, und schon ertönt die Welt von neuem von Kriegsgeschrei und Waffenlärm. Wo von Abrüstung geredet wird, dient sie der Verhüllung neuer Rüstungen; wo sich Friedensbünde bilden, dienen sie - wie vor dem Krieg - dem Aufmarsch zum neuen Krieg. Wir sind in der Tat berechtigt, zu glauben, daß die Frist, die dem Kapitalismus gegönnt ist, ehe seine innere Gegensätzlichkeit ihn zu neuen Katastrophen treibt, nur kurz sei.

So werden in diesem Buch viele keine Belehrung finden: die „Wissenschaftler“, patentiert und abgestempelt, werden es als „unwissenschaftlich“ zur Seite legen; die guten Leute, die die Welt mit der „Vernunft“ kurieren wollen, werden mit Schrecken erkennen, wie die menschliche Geschichte weder beherrscht war, noch beherrscht ist von ausgebrüteten „vernünftigen“ Gedanken: die biederen Männer, die glauben, sie hätten nach zehn so unruhigen Jahren sich das geschichtliche Recht erworben, im Schatten irgendwelcher Kompromisse sich für den Rest ihres Daseins auszuruhen: sie alle werden an diesem Buch keine Freude haben. Die Arbeiter aber, für die diese Schrift von der Verfasserin allein gedacht war, werden in den kommenden Jahren, die für sie nicht die Hölle, sondern das Fegefeuer sein werden, aus diesem Buch Hoffnung und Zuversicht schöpfen können: die Hoffnung, daß der Kapitalismus, wie er gekommen, dahingehen wird, die Zuversicht, daß sie, ihre Klasse, die Totengräber dieser sinkenden Gesellschaft und die Begründer einer neuen Epoche der Menschengeschichte zu sein berufen sind.

Wenn das Buch dazu beitragen möchte, diese Gefühle in den Proletariern wachzuhalten auch in verzweifelten Tagen, so ist es der schönste Lohn, den eine Tote erlangen kann.

Berlin, den 5. Oktober 1924

Paul Levi


Quelle :

— Paul Levi, Zwischen Spartakus und Sozialdemokratie - Schriften, Aufsätze, Reden und Briefe, Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt, Europa Verlag, Wien, p. 198-205.

— Transkription und HTLM-Markierung: Burhan und Eric (Smolny, 2012).

Artikel dieser Rubrik
  1. ABENSOUR Miguel (1974) : Manifeste de la collection « Critique de la politique »
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  3. APPEL Jan (1966) : Autobiographie
  4. APPEL Jan (1966) : Autobiography [english version]
  5. BENBOW William (1832) : Grand National Holiday, and Congress of the Productive Classes
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  10. BORDIGA Amadeo (1951) : Piena e rotta della civiltà borghese
  11. BOUKHARINE Nicolas (1917) : La guerre et le socialisme révolutionnaire
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  18. CAMUS Albert (1953) : Moscou sous Lénine
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  20. COLLECTIF (1973) : Garde-fous arrêtez de vous serrer les coudes — Documents
  21. CONTRE-ATTAQUE (1935) : Union de lutte des intellectuels révolutionnaires
  22. DARWIN Charles & WALLACE Alfred (1858) : On the Tendency of Species to form Varieties ; and on the Perpetuation of Varieties and Species by Natural Means of Selection
  23. EISNER Kurt (1918) : An die Bevölkerung Münchens !
  24. ENGELS Friedrich (1842) : Die innern Krisen
  25. ENGELS Friedrich (1842) : Englische Ansicht über die innern Krisen
  26. ENGELS Friedrich (1842) : Stellung der politischen Parteien
  27. FISR (1943) : À tous les travailleurs de la pensée et des bras
  28. GAPONE George & VASSIMOV Ivan (1905) : Pétition des ouvriers au Tsar
  29. GLAT (1969) : Luttes et organisations de classe
  30. GLAT (1969) : Pour un regroupement révolutionnaire
  31. GRANDJONC Jacques (1989) : Introduction à « Communisme / Kommunismus / Communism »
  32. GTM (1937) : Le massacre de Barcelone, une leçon pour les ouvriers du Mexique !
  33. GUILLAMON Augustin (2002) : Chronologie d’Amadeo Bordiga
  34. HAASE Hugo (1919) : Reichstagsreden gegen die deutsche Kriegspolitik
  35. HOBSBAWM Eric (1961) : « La situation de la classe laborieuse en Angleterre »
  36. HOWARD Roy (1936) : Interview with J. Stalin
  37. ISTRATI Panaït (1929) : Conclusion pour combattants
  38. JANOVER Louis (1977) : Les nouveaux convertis
  39. JANOVER Louis (1981) : Actualité de Panaït Istrati
  40. JANOVER Louis (1985) : Lire Spartacus
  41. JANOVER Louis (1989) : Daniel Guérin, le trouble-fête
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  43. JANOVER Louis (1996) : Maximilien Rubel, une œuvre à découvrir
  44. JANOVER Louis (2007) : Les habits neufs de la feinte-dissidence
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  52. LÉNINE & SVERDLOV Iakov (1918) : Position du Comité Central du P.O.S.D.R.(b) dans la question de la paix séparée et annexionniste
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  60. LÉNINE (1918) : Note sur la nécessité de signer la paix
  61. LÉNINE (1918) : Paix ou guerre ?
  62. LÉNINE (1918) : Projet d’ordre du jour à tous les soviets de députés
  63. LÉNINE (1918) : Projet de résolution du Conseil des commissaires du peuple sur l’évacuation du gouvernement
  64. LÉNINE (1918) : Rapport sur la question de la paix
  65. LÉNINE (1918) : Sur le terrain pratique
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  67. LÉNINE (1918) : Une paix malheureuse
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  69. LÉNINE (1919) : Discours prononcé le 19 janvier après l’assassinat de Rosa Luxemburg et de Karl Liebknecht
  70. LERMONTOV Michel (1840) : Un fataliste
  71. LEVI Paul (1924) : Einleitung zu Rosa Luxemburg: «Einführung in die Nationalökonomie»
  72. LIEBKNECHT Karl & MEYER Ernst (1918) : Die nächsten Ziele eures Kampfes
  73. LIEBKNECHT Karl (1914) : Déclaration au Reichstag
  74. LIEBKNECHT Karl (1915) : Lettre à la Conférence de Zimmerwald
  75. LIEBKNECHT Karl (1918) : Für die freie sozialistische Republik Deutschland
  76. LIEBKNECHT Karl (1918) : To the Workers and Soldiers of the Allied Countries
  77. LIEBKNECHT Karl (1918) : Trotz alledem !
  78. LIEBKNECHT Karl (1918) : Was will der Spartakusbund ?
  79. LIEBKNECHT Karl (1919) : Kamaraden ! Arbeiter !
  80. LIEBKNECHT Karl (1919) : Malgré tout !
  81. LIEBKNECHT Karl, USPD & SPD (1918) : Bedingungen zum Eintritt in die Regierung
  82. LUXEMBURG Rosa & SPARTAKUSBUND (1918) : Was will der Spartakusbund ?
  83. LUXEMBURG Rosa (1893) : L’année 1793 !
  84. LUXEMBURG Rosa (1898) : À quoi sert la politique coloniale ?
  85. LUXEMBURG Rosa (1902) : Martinique
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  87. LUXEMBURG Rosa (1906) : Blanquisme et social-démocratie
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  89. LUXEMBURG Rosa (1912) : Dans l’asile de nuit
  90. LUXEMBURG Rosa (1912) : Im Asyl
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  93. LUXEMBURG Rosa (1918) : Assemblée nationale ou gouvernement des Conseils ?
  94. LUXEMBURG Rosa (1918) : Das alte Spiel
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  96. LUXEMBURG Rosa (1918) : Die kleinen Lafayette
  97. LUXEMBURG Rosa (1918) : Die Nationalversammlung
  98. LUXEMBURG Rosa (1918) : Eine Ehrenpflicht
  99. LUXEMBURG Rosa (1918) : L’Achéron s’est mis en mouvement
  100. LUXEMBURG Rosa (1918) : L’Assemblée nationale
  101. LUXEMBURG Rosa (1918) : Les petits Lafayette
  102. LUXEMBURG Rosa (1918) : Nationalversammlung oder Räteregierung ?
  103. LUXEMBURG Rosa (1918) : Parteitag der Unabhängigen SP
  104. LUXEMBURG Rosa (1918) : Protestresolution gegen das Vorgehen der deutschen Regierung im Osten
  105. LUXEMBURG Rosa (1918) : Schlussrede
  106. LUXEMBURG Rosa (1918) : Un devoir d’honneur
  107. LUXEMBURG Rosa (1918) : Unser Programm und die politische Situation
  108. LUXEMBURG Rosa (1918) : Korreferat zur Politik der USPD
  109. LUXEMBURG Rosa (1918) : Les masses « immatures »
  110. LUXEMBURG Rosa (1919) : Der erste Parteitag
  111. LUXEMBURG Rosa (1919) : Das Versagen der Führer
  112. LUXEMBURG Rosa (1919) : Die Ordnung herrscht in Berlin
  113. LUXEMBURG Rosa (1919) : Kartenhäuser
  114. LUXEMBURG Rosa (1919) : L’ordre règne à Berlin
  115. LUXEMBURG Rosa (1919) : Versäumte Pflichten
  116. LUXEMBURG Rosa (1919) : Was machen die Führer ?
  117. LÖWY Michael (1969) : Le marxisme révolutionnaire de Rosa Luxemburg
  118. MALATESTA Errico & COLLECTIF (1915) : L’Internationale anarchiste et la guerre
  119. MARAT Jean-Paul (1791) : Sur la loi Le Chapelier
  120. MARTOV Julius (1907) : La leçon des événements russes
  121. MARTOV Julius (1908) : Le Marxisme en Russie
  122. MARTOV Julius (1918) : À bas la peine de mort !
  123. MARTOV Julius : La Troisième Douma et les socialistes
  124. MARX Karl & ENGELS Friedrich (1848) : Le Manifeste du Parti Communiste
  125. MARX Karl (1852) : Pauperism and Free Trade. - The approaching commercial crisis
  126. MARX Karl (1856) : Appel au prolétariat anglais
  127. MARX Karl (1865) : Salaire, Prix et Plus-value
  128. MATTICK Paul (1960) : Anton Pannekoek, une biographie politique
  129. MATTICK Paul (1977) : Interview à Lotta Continua
  130. MEHRING Franz (1914) : Ein Protest
  131. MÜHSAM Erich (1918) : Revolutionäre, internationalistisch gesinnte kommunistische Arbeiter und Soldaten !
  132. O’CASEY Sean : The Story of the Irish Citizen Army
  133. PANNEKOEK Anton (1933) : L’acte personnel
  134. PANNEKOEK Anton (1933) : La destruction comme moyen de lutte
  135. PÉRET Benjamin (1945) : Le déshonneur des poètes
  136. PIATAKOV, BOSCH, BOUKHARINE (1915) : Thèses sur le droit des nations à l’autodétermination
  137. PIECK Wilhelm ( 1918) : Arbeiter, Soldaten, Genossen !
  138. POSPOLOV Pavel (1938) : Aperçu historique - La lutte de Boukharine contre Lénine et le Parti
  139. PROUVOST Léon (1921) : Le code bolchevik du mariage
  140. PYATAKOV, BOSCH, BUKHARIN (1915) : Theses on the right of nations to self-determination
  141. RADEK Karl (1919) : Nachruf auf Karl Liebknecht
  142. RUBEL Maximilien (1947) : Karl Marx et le socialisme populiste russe
  143. RUBEL Maximilien (1980) : Le socialisme réellement inexistant
  144. SCHEIDEMANN Philipp (1924) : Bericht über den 9. November 1918
  145. SCHMIDT Véra (1923) : Éducation psychanalytique en Russie soviétique
  146. SOREL Georges (1899) : L’éthique du socialisme
  147. SOREL Georges (1906) : Le caractère religieux du Socialisme
  148. SOVNARKOM (1918) : La patrie socialiste est en danger !
  149. SPD (1914) : Aufruf zum Massenprotest gegen die Kriegsgefahr
  150. SPD (1914) : Resolution der Berliner Arbeiterschaft gegen das Ultimatum Österreich-Ungarns an Serbien
  151. SPD Württembergs (1914) : Bericht über eine öffentliche Versammlung mit Karl Liebknecht
  152. TROELSTRA (1914) : Kautsky und der Zusammenbruch der II. Internationale
  153. TROTSKI Léon (1910) : Les intellectuels et le socialisme
  154. TROTSKI Léon (1916) : Salut à Franz Mehring et Rosa Luxemburg
  155. TROTSKI Léon (1919) : Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg
  156. TROTSKI Léon (1929) : Paris et Zimmerwald
  157. TROTSKI Léon (1939) : Un nouveau grand écrivain, Jean Malaquais
  158. TROTSKI Léon et al. (1915) : Manifeste de Zimmerwald
  159. TROTZKI Leo et al. (1915) : Das Zimmerwalder Manifest
  160. VOLINE (1939) : La naissance des « Soviets » ( janvier - février 1905 )
  161. VOLINE (1939) : Souvenirs sur Gapone et Janvier 1905
  162. WEIL Simone (1933) : Déclaration à la conférence d’unification des groupes de la gauche communiste
  163. ZETKIN Clara (1914) : Resolution für den Kampf gegen den Krieg